Interview mit Magda Ellenbogen

INTERVIEW MIT MAGDA ELLENBOGEN

vom 29.5.1997

I: … mit dem Zug?
E: Mit einem Zug fuhren ab Köln. Man hat nicht gekonnt weiterfahren, sind wir in Köln noch geblieben drei Tage. Wir sind gewesen eingesperrt in einem Wagen. Noch drei Tage hat man die abgesperrt gehabt.
I: Und wie war das in Straßhof?
E: Straßhof war das Zentrum. Nachher hat man gemacht selektiert. X, Y. Keiner hat gesehen, wohin man kommt. Und was war linksseits, ist gekommen zu Auschwitz. Zwei Wagen sind gewesen auf die Gleise. Und wir sind gewesen kleine Kinder, hat man nach … (unverst.) von Straßhof. Es ist gewesen drei, was können arbeiten, hat man geschickt auf Arbeit. Und ich war mit – es war vor … (unverst.) der Lager.
I: Und Sie sind auf die rechte Seite gekommen.
E: Ja, ja, ja.
I: Und wie war das, wie Sie angekommen sind in Straßhof, aus dem Waggon heraus?
E: Aus dem Waggon? Nein, das war nicht weit, zu Fuß. Straßhof waren wir eine Woche.
I: Und war das wie ein KZ?
E: Gar nichts war da. Eine auf diese … (unverst.) – gar nichts war.
I: Am Boden?
E: Ja. Gar nichts.
I: Aber in Baracken?
E: Nein. Wenige Baracken waren.
I: Im Freien.
E: Frei. Gar nichts, gar nichts.
I: Und haben Sie da zu essen bekommen?
E: Ja, einmal am Tag. Sie haben gestehen die anderen Tausende Menschen mit der Suppe. Aber 7 Tage haben wir gar nichts bekommen in die Wagen, 7 Tage wir waren eingesperrt.
I: Und müssen Sie noch oft daran denken, an diese Fahrt im Wagen? Jetzt?
E: Was sprechen Sie? Denken? Keinmal kann ich nicht vergessen. Die Moshe war die mit dem Magen ist Kranke, war sich krank. Wenn ihn hat man rausgenommen in die Ghetto, hat man gegeben Medizin und ist gleich geblieben dort. Ihn man hat nicht gemacht …(unverst.) Sie war dort. Die Kinder waren 24 Stunden in die Wagen. Die Wagen ist nicht gefahren. Sie ist geblieben allein.
I: Aber sie war schon tot, wie sie…
E: Man hat sie gemacht tot. Hat sie gemacht tot.
I: Mit einer Spritze?
E: Spritze. Man hat sie gemacht tot. Sie war nicht tot. Sie war nicht.
I: Das hat mir der Moshe nicht erzählt.
E: Er war ein Kleinkind. Er weiß nicht, er war erst 4 Jahre alt.
I: Und Sie waren damals …?
E: 20 Jahre alt. … (unverst.) Die Schwester von ihm, er war – ich weiß nicht, er weiß das. Nachher hat man ihm später, wenn er zu Hause gekommen, hat man der Zeit, man hat sie genommen, hat sie geholt fort. …(unverst.) der letzte Jude in die Stadt. In die Stadt überall, das ist der letzte Jude.
I: Die tote Mutter?
E: Die tote Mutter, die tote Mutter.
I: Mit dem Pferd?
E: Mit dem Pferd, ja. Man hat sie gebringt zu die – na – hinten die, ja? Er weiß das nicht.
I: Auf einem Wagen?
E: Nein, auf die Erde.
I: Geschleift?
E: Geschleift so.
I: Und wieso wissen Sie das?
E: Weil in Zimmer zu Hause kommen hat man mehr Zeit, weil in Sommer, wenn man nicht finden die Platz wie … (unverst.) vielleicht in die … (unverst.). Auch heute weiß man nicht.
I: Und wie war – Sie haben auch dort in dem Ort gewohnt, wo Moshe gewohnt hat?
E: Ja, in dieselbe Stadt.
I: Und wie war das, wie Sie ins Ghetto gebracht wurden?
E: Die Ghetto – man versteht Agass (???, phonet.) Jede Familie hat bekommen ein Zimmer, ein Zimmer, das war viele Kinder, zehn Kinder, ein Kind. Und das ist gesperrt gewesen dort, nicht herausgehen.
I: Und was haben Sie da zu essen bekommen?
E: (lacht) Was ist gewesen, ist gewesen, was ist nicht gewesen, hat man nicht gegessen.
I: Haben Sie selber Essen mitgenommen ins Ghetto?
E: Ich gehen nachher, wenn ma sind rausgehen aus Ghetto, haben wir es weggeworfen, weil viel hat man … (unverst.) die ganze Fuß, man hat nicht gekonnt tragen. Ich war fünf Tage in die Wagen, haben wir gehabt gar nichts zu essen. Und meine Mutter hat schön geredet hochdeutsch, weil mein Vater war bis 20 Jahre in Wien.
I: Was hat er dort gearbeitet?
E: Er war – er hat … (unverst.) Molkerei, hat gehabt a Brotladen. I: Molkerei?
E: Molkerei. Er war fünf Jahre alt, wenn die Eltern sind gestorben.
I: Und dann war er bei seinem Bruder?
E: Ja. Nachher ist er gekommen zu anderem Bruder von Ungarn her.
I: Was haben Ihre Eltern gearbeitet?
E: Mein Vater ist gewesen Uhrmacher. Und haben wir wie Juwelier.
I: Und Ihre Mutter war auch im Geschäft?
E: Ja. Meine Mutter hat geholfen. Wir waren sechs Kinder.
I: Und haben Sie damals in – wie hat der Ort geheißen, wo Sie gewohnt haben?
E: Hoiduharchans (phonetisch) bei der Grenze.
I: Hat es dort schon immer Antisemitismus gegeben? Haben Sie das gemerkt? Vorher?
E: Sich die Männer waren schon arbeitslos, Arbeiter mit die Paß auf die Hand, nicht mit Maschinengewehr.
I: Aber so vorher, wie Sie in die Schule gegangen sind, hat man da geschimpft auf die Juden?
E: Na. Joi, Mamma. Ich hab schon nicht gekennt in die Highschool.
I: Hat nicht?
E: Nein, Numerus Clausus. Von uns hat man schon in ’43 das Geschäft weggenommen. Die Deutsche sind hereingekommen. Uns hat man herausgeworfen von dem Haus, vor dem Ghetto. Weil das ist Gewinnung der Hausplatz. Man hat dort gemacht dort die …. (unverst.), macht … (unverst.) die Gewehre und die Uniform und die Sachen. Man hat gemacht Platz für die Sachen für die Soldaten, für die deutschen Soldaten. Vor der Ghetto hat man schon weggenommen.
I: Und was ist so in das Geschäft hineingekommen, in Ihr Geschäft? Das sind Uniformen und …?
E: Alles, alles. Man hat alles so genommen. Und gar nichts … Was war in Geschäft, was war in Geschäft, alles. Eine … (unverst.), unser … (unverst.) bekommen gar nichts hinterher in Deutschland, weil ich bin spät gekommen. 15 Jahre, ’57, ab Jahre ’53 hat man alles umgeschrieben, später gar nichts, noch nichts, auf gar nichts gewohnt.
I: Und in Straßhof, wie sind Sie dann von Straßhof nach …?
E: In Straßhof auf Dross.
I: Wie sind Sie da gekommen?
E: In Wagen.
I: Auto?
E: Ja, na. Subway. Train. Der Train hat man viel geleiten überall, hat die Menschen für verschiedene Arbeit, im Sommer gehen die Arbeiter in den Wald.
I: Und dann sind Sie bis nach Krems gefahren und dann zu Fuß?
E: Nein in Krems in Wagen, in … (unverst.) Maschine nicht … (unverst.), Auto, hab ich Auto. Wir waren 38 Menschen. Aber es waren viel Kinder. Beim Arbeiten haben nur 20 gearbeitet.
I: 20?
E: Es waren Familien 11 Kinder – kleine.
I: Eine Familie mit 11 Kindern?
E: Ja, und der Größte war 20 Jahre.
I: Und können Sie sich noch erinnern an die Familien? Nicht den Namen, aber Sie haben gesagt, eine Familie hatte 11 Kinder.
E: Weiß aber, wie, wer – habe ich keine.
I.: Und andere Familien, wie viele hat es da noch gegeben?
E: Meine zwei Schwestern, eine ist schon gestorben, und ich. Ich habe kein – überall, hier, jeder fort.
I: Und wo sind Sie da in Dross hingekommen?
E: In ein Haus? Das Haus, maybe, es war für die H… (unverst.)? Es war also a big. Man hat gemacht so ein Bett von Holz und auf dem Stroh. Wir waren vorne drei, hinten zwei, auf fünf Betten, zusammen. Die Sachen waren nicht … (unverst.)
I: Und haben Sie Kleider mitgehabt oder nur das, was Sie angehabt haben?
E: Was wir angehabt haben.
I.: Sonst nichts?
E: Winter war sehr schwer. Die Arbeit in dem Wald, und Essen hat man gegeben auf 20 Menschen, weil das war … (unverst.) auf jede Kopf – 38 Menschen, Kinder brauchen auch Essen.
I: Also nur wer gearbeitet hat, hat auch Essen bekommen?
E: Ja, … (unverst.) hier haben bekommen jede Woche 2 kg Fleisch.
I.: Also nur wer gearbeitet hat, hat auch Essen bekommen?
E.: Ja, … (unverst.) hier haben bekommen jede Woche 2 kg Fleisch.
I: Für?
E: Für 38 Menschen, einmal in der Woche.
I.: Und sonst?
E.: Brot, wie es auf Karte war. Alles auf Karte.
I: Und hat wer von Ihnen gekocht, oder wie ist das?
E.: Es war, eine alte Frau war und eine, was hat gehabt die vielen Kinder. Weil meine Mutter hat nicht gekocht. Sie hat gesagt, was ist meines, gibt man mir. Ich kann nicht geben. Wir haben gearbeitet. Meine Mutter. Meine Schwester war 2 Jahre, eine war 14 Jahre. Ich war wie meine Schwester … (unverst.) Wir haben gearbeitet alle, alle Kinder.
I: Und Sie sind jeden Tag abgeholt worden?
E: Nein, zu Fuß. Ich weiß nicht, wieviel Kilometer. 2 Stunden.
I: Gegangen?
E.: Ja, aber vor dem haben wir gemacht die Straße für die … (unverst.) Holz soll man können … (unverst.) nehmen, nicht bei uns, für die, was haben gemacht die Straße.
I: Da haben Sie auch mitgearbeitet, bei der Straße?
E: Wir haben zwei Männer gehabt, 16 Jahre alt. Das waren die Männer.
I: Sonst nur Frauen?
E: Die Vater von Moishe, er war kranker Mensch, er hat nicht gearbeitet. … (unverst.) dieselben Frauen und Kinder.
I: Sie haben an diesem Weg auch gearbeitet, oder nicht?
E: Alle, wir haben gemacht.
I: Was haben Sie da gemacht?
E: Die Straße … alles wie so … (unverst.) Maschinen. Das haben wir, vorher haben wir … (unverst.) genommen die, müßt nehmen die Steine. Da waren auf allen Seiten mit den Spitzen – Hacken, oder was man gebraucht … (unverst.)
I: Und wie lange haben Sie an der Straße gearbeitet?
E: Zwei Monate, nachher war Straße. Haben wir angefangen in die Wald. Haben herausgeschnitten die großen Bäume. Nachher … (unverst.) Ausnehmen die Äste, Äste schneiden, Meter, oder lang lassen auf die Fabrik.
I: Und haben Sie eine bestimmte Anzahl Bäume schneiden müssen am Tag, oder haben Sie …?
E: Wir haben gehabt eine Arbeit, weil man hat nicht gekennt herumsitzen. Halbe Stunde Mittagsstunde, und das ist es. Frühstücksstunde, Mittagsstunde. Bis 6 Uhr werden wir heraus – 12 Stunden.
I: Und wer hat Sie bewacht, oder wer ist mit Ihnen mitgegangen?
E: Was wir haben bekommen auf den Tag.
I: Nein, ein Mann hat Sie immer abgeholt?
E: Wie, was?
I: Der auf Sie aufgepaßt hat?
E: Ein Mann. Ein alter Mann.
I: Und wie war der?
E: Und nachher ist gekommen das wahre Schloß, großes Schloß in Dross. Und war das, was war die – ich weiß nicht, wie sagt man, was ist – ein Schloß. Er ist jedes Mal gekommen nachschauen, dann haben wir geschaut, das Skelett kommt, wir haben schon geschaut, das Skelett kommt. Skelett, Hund.
I: Hund. Da haben Sie gewußt, wenn der Hund kommt, dann kommt der Aufpasser?
E: Aufpasser.
I: Und wie war der alte Mann?
E: Der alte Mann hat gewohnt wo in dieselbe – er hat gehabt a Haus. Wir haben gewohnt in die … (unverst.) Aber er hat gewohnt in einem Haus.
I: Und, wie war der mit Ihnen?
E: Ja wir haben mit dem gar nichts. Er war korrekt. Er war korrekt. Was man hat gemacht alle Arbeiten, wir waren korrekt … (unverst.) Aber das kann ich nicht sagen, weil er war korrekt. Aber wir haben nicht gemacht gar nichts, kein – von die Wand … (unverst.) Er war korrekt. Er war ein älterer Mensch.
I: Hat er, Moshe hat mir erzählt, er hat immer geschimpft, aber nur geschimpft, wenn andere dabei waren, sonst hat er nicht.
E: Er war sonst, er kann sein sonst – “Schnell, schnell, schnell …” Er war – das passiert bei jedem schnell. Weil er hat gemeint ständig, das waren noch Kinder. Da arbeiten also 12jährige Kinder, Mädel.
I: Aber er hat nicht …?
E: Nein, ich kann nicht sagen, also, nein, nein.
I: Und hat der auch gearbeitet, der alte Mann oder geholfen?
E: Nein.
I: Nur gesessen?
E: Nein, er hat nur gesagt, was, wie soll, dies soll, von hier nehmen, … Aber er hat gesagt, wie sollen arbeiten. Ja, er hat gesagt. Jeden Tag ist gekommen in die Schloß – aufpassen. Aber, er hat nicht, er hat keinmal, er hat … (unverst.) Nachher, die letzte Monat, sind gekommen die Soldaten von zurück. Wir werden – kaputt. Damals werden wir frei. Also haben wir die letzten zwei Monate gearbeitet für die deutschen Soldaten.
I: Was haben Sie da gemacht?
E: Waschen, kochen. Meine Schwester hat gearbeitet, Männern die – also Soldaten die Sachen. Weil das war schon alles … Wie sie sind gekommen, das war schon alles. Kochen, die Essen, alles, war dort. Nachher, zwei sind in die letzte Nacht weggelaufen, weil wir waren, sind die Russen hereingekommen. Und keiner hat gewollt die Russen, erst die Amerikaner.
I: Und wie war das Ende des Krieges?
E: Keiner hat nicht gedenkt von uns, keiner, keiner, nicht, keint. Wir sind gewohnt, daß alle sagen können, man hat nicht gekämpft, vorne, überall. Nachher, nach a paar Tage habe wir uns heraufgesetzt auf den Wagen mit Wiener. Der Wiener war schon Joint. Davor hat keiner, gar nichts, gar nichts.
I: Da hat es ein großes Feuer gegeben, ein Feuer, Feuer? Wissen Sie davon. Wo Benzintanks …?
E: Nein, kein Feuer.
I: Keines? Der Moshe hat es erzählt.
E: Ich weiß nicht. Ich – es kann sein – er denken noch mehr Sachen.
I: Und haben Sie sich da im Wald versteckt, wie die Deutschen weg sind, oder – im Wald versteckt?
E: Nein.
I: Nicht, immer im Haus?
E: Im Haus. In derselben Platz, selbe Platz, … (unverst.)
I: Und wie waren die deutschen Soldaten zu Ihnen?
E: Das war schon die letzte Tag vorbei. Haben wir geglaubt, das ist. Aber, jetzt hat nicht gehabt die Zeit für gar nichts. Zeit haben gehabt – Dank entlassen.
I: Das habe ich nicht verstanden.
E: Sie haben keine Zeit gehabt für uns.
I: Was zu tun?
E: Zu denken, was ist die Jud. Haben Sie nicht gehabt.
I: Keine Zeit?
E: Weil das gegeben der Krieg. In Zeit haben nicht gewollt zu die Russen einfallen. Weil die Russen sind sehr gewesen bös. Haben nicht gehabt keine Zeit.
I: Und haben die deutschen Soldaten gewußt, daß Sie Juden sind?
E: Ja.
I: Ja?
E: Ja, weil wir waren immer in dem … (unverst.) “Jude”.
I: Haben Sie obengelassen?
E: Ja, ohne dem hat man nicht gekonnt gehen … (unverst.) die ganze Zeit.
I: Und wenn Sie für sie gearbeitet haben, haben Sie …?
E: Haben sie gegeben zu essen alle, ja.
I: Und wann hat es da gegeben, daß die gemerkt hat, die wollen nichts …?
E: Im Dorf waren amerikanische Soldaten, englische. Bei den Deutschen.
I: Kriegsgefangene?
E: Zwei haben uns gegeben etwas Schokolade. Das Essen, … (unverst.). Nachher hat man weggenommen. Die Soldaten, amerikanische und englische.
I: Weggenommen?
E.: Ja, … (unverst.) Zwei haben gehört, “Jud”, haben sie ein bißchen geholfen mit Essen, mit Kleidung, war sehr …
I: Und wie viele Kriegsgefangene waren das, englische und amerikanische, wie viele, zehn, zwanzig?
E: Menschen? Ich weiß nicht, wie viele. Zwei, drei, sind gekommen.
I: Zwei, drei?
E: Ja, nicht mehr, nicht mehr.
I: Und, die sind zu Ihnen gekommen ins Haus?
E: Sind in die Lager, in die Lager, ja. Sie haben was gegeben, haben auch nicht viel gehabt. Aber zwei haben bekommen von Amerika etwas. Aber Sachen haben wir nicht gehabt. Aber was haben sie gehabt, es war Winter, gefroren, … (unverst.) sehr schwer war das. Aber, nachher hat man …. weggenommen.
I: Und, wie waren die Bewohner in Dross zu Ihnen, die Menschen, zu Ihnen?
E: Wie, hier?
I: Zu Ihnen, was haben die – haben die Ihnen auch?
E: Wir haben nichts gehabt, keine Soldaten, zehn Monate. Das ist nicht gewöhnt … (unverst.)
I: Das habe ich nicht verstanden?
E: Es war nicht versperrt.
I: Nicht versperrt, Sie konnten hinausgehen?
E: Ja, aber war wie, aber fahren hat man nicht gekonnt, auf Autobus hat man nicht gekonnt aufsteigen, weil Jude. Aber haben wir nicht gehabt keine Soldaten, nur den alten Mann.
I: Haben die anderen Bewohner in Dross, die Menschen, Ihnen auch etwas gegeben, Essen?
E: Nein
I: Nichts?
E: Gar nichts. Ständig haben Sie gesagt, daß sie haben nichts. I: Sie haben auch nichts?
E: Ja, ja.
I: Hat wer gefragt, oder?
E: Ja, ja, ja.
I: Wer, Sie oder?
E: Ja, ich habe gefragt. Ja, ja. Nein, die Leute waren nicht freundlich, waren nicht sehr freundlich.
I: Hat es niemanden gegeben, der freundlich war?
E: Nein, es war in die Straße, nur … (unverst.) Äpfel. Was sind heruntergefallen auf die Erde, haben wir genommen. Was wir haben gehabt, was gegeben, das war. Aber Kleidung, gar nichts, gar nichts.
I: Und haben Sie damals gewußt, was in Auschwitz passiert?
E: Nein, gar nichts, gar nichts. Nur nach dem Krieg. Gar nichts.
I: Was haben Sie gedacht, wo die hinkommen die Menschen?
E: Wir haben keine Ahnung nicht gehabt. Keine Ahnung. Wenn wir haben zurückgekommen auf die Wagen, habe ich gesehen Menschen 60 kg. Es war … (unverst.) wo bist du, wo bist du. Kein, nichts schreiben, gar nichts. Ein Jahr gar nichts wir haben gewußt. Ich habe zwei Brüder gehabt, habe ich nicht gewußt, wo sein sie, waren in … (unverst.)
I: … (unverst.)
E: Mauthausen. Was ist schwerere.
I: Und haben sie überlebt?
E: Ja.
I: Und, was haben Sie – das klingt jetzt komisch, ja -, aber Sie waren damals ein junges Mädchen, 20 Jahre, haben Sie damals gedacht, daß es jemals aufhören wird?
E: Wir sind, haben den Leute erklärt, wir waren seit, was wird bringen morgen, interessiert nicht. Es waren die Flugmaschinen von die Bombers gewöhnt draußen. Es hat nicht interessiert zu schauen. Wir haben nicht geglaubt, einmal wird noch einer leben von uns.
I: Nicht geglaubt, daß Sie weiterleben werden?
E: Wir haben gar nichts gehabt. Man lebt – ich weiß nicht einmal.
I: Und haben Sie auch mit jemand anderem noch Freundschaft geschlossen in der Gruppe, wo Sie gearbeitet haben. Hat es jemanden gegeben, der …?
E: Wir waren, sehr – das Kollektiv, es war gut. Wir haben sehr aufgepaßt, daß kein Mensch bleiben. Wie die schwer sind, aufpassen … (unverst.)
I: Wie ist das, was heißt das?
E: Leben und leben lassen. Nicht wer, nur klären, … (unverst.) Kein … (unverst.)
I: Und wann haben Sie gewußt, daß der Krieg vorbei ist?
E: Die Soldaten haben mir gesagt.
I: Die Soldaten?
E: Mai 8., zu früh kommt meine Schwester, sie hat gearbeitet in der … (unverst.)
I: Ja?
E: Hat er gesagt: “Du bist frei. Ich weiß nicht, was wird sein mit mir.” Er hat gesagt. Er ist, wenn er gegeben in den Wald.
I: Da sind Sie in den Wald? E: Ich habe – dermal haben wir gewußt, was wird passieren. In der letzten Minute.
I: Wer hat es Ihnen gesagt?
E: Wir, wir sind gegangen in den Wald. Er soll nicht uns sehen, weil wir haben gewohnt, ist gewesen in die … (unverst.) die Maschinengewehre alle. Und haben wir geglaubt, da hat man …
I: Ja, ja. Und da sind alle in den Wald gegangen, alle, ’38?
E: Ja, ja. Die ganze Nacht in der Früh war keine nicht.
I: Also, nachdem der Mann das gesagt hat, sind Sie alle …?
E: Sie waren alle, ja, in der Früh waren kein Soldaten nicht. Alles hat man dort gelassen, alles, alles, alles, Maschin, alles.
I: Und ist der alte Mann da auch mitgegangen in den Wald, nein?
E: Nein, das haben wir nicht gesagt, nein, nicht gewollt, daß er sollte wissen, wo wir sind. Weil er Angst gehabt. Das ist gewesen das Schwerste, diese Nacht.
I: Diese Nacht?
E: Ja, sehr. War Schwerste. Nachher sind dann die russischen Soldaten gekommen. Was haben wir angefangen zu klären, geht man zu Haus. Weil das hat auch die Dorf.
I: Und da haben Sie im Freien geschlafen, in dieser einen Nacht, im Wald?
E: Im Wald, auf Wiese in dem Wald.
I: Sind Sie da weit gegangen?
E: Nicht weit, weil der Wald ist gewesen in der Nähe. Die Soldaten haben gemacht die Platz für … (unverst.) in die Wald.
I: Für?
E: Für die Wald, die … (unverst.)
I: Ja, im Wald?
E: Haben geschnitten die Sträucher, und die … (unverst.) ganze Wiese, Soldaten sind gewesen, hat man gemacht der Wald. Man hat hineingeleitet die Drähte auf den … (unverst.) Der Wald war hier, 100 m, 200 m. Weit hat man nicht gebraucht. Die Platz ist Wald, das ist Wald, das ist ein kleines Dorf.
I: Ja, ich kenne es, ja.
E: Ich war in Deutschland, ich habe gesehen Dross, ich habe nicht.
I: Nicht?
E: Das Denken, das …
I: Und wer ist dann zuerst am nächsten Tag wieder hinuntergegangen?
E: Zurück in den … Wir – die wenige Sachen, das war da, gar nichts. Zum Essen, die Sachen.
I: Waren Sie da glücklich?
E: Ich habe nicht gewußt, was die Freien, und sie weinen. Das ist a Schock. Sehen Sie, es war nicht berühmt, die Zeit, auch nicht.
I: Es war nicht?
E: Die Zeit war nicht berühmt.
I: Grün?
E: Es war stark die Zeit.
I: Was ist “Grünk”. In …. ?
E: “Lokal”
I: Lokal?
E: Lokal, lokal, lokal.
I: Und, wie waren die Menschen im Dorf, nachdem die Soldaten weg waren, zu Ihnen? Hat Ihnen wer geholfen?
E: Keiner. Nein, keiner.
I: Haben Sie den alten …?
E: Die russischen Soldaten … I: Nein, nein, wie die Deutschen weg waren, was haben die Menschen im Dorf zu Ihnen gesagt?
E: Gar nichts, gar nichts, gar nichts, gar nichts, gar nichts, gar nichts.
I: Und haben Sie den alten Mann nochmals gesehen? Der bei Ihnen gewohnt hat, war der weg?
E: Nein. Ich glaube, daß er ist weg auch. Solche Menschen sind weg, haben Angst gehabt in die russische Soldaten. Junge Leute – waren sie weg.
I: Und wie war das, wie die russischen Soldaten gekommen sind?
E: Sind sie weggelaufen. Die russischen Soldaten haben gewollt Mädla. Sind wir in den Wald gegangen, wieder in den Wald, wieder in den Wald.
I: Und wie lange sind Sie dann noch geblieben in Dross?
E: Zwei Wochen, maybe, two week. Es war nicht kein Wagen.
I: Kein Wagen?
E: Man hat nicht gekonnt fahren.
I: Und wer hat den Wagen dann gebracht?
E: Nicht aufgestanden dann, keiner hat nicht gefragt, keiner hat nicht gezahlt. Weil jeder ist gelaufen, nicht nur die Juden. Man hat nicht gewollt, die Amerikanischen sind dann gewesen in der Nähe, und haben wir gewollt, und was Soldat ist, aber nicht …. Das waren die ersten ein, zwei Wochen ist gewesen … (unverst.) Das ist – das paßt nicht für die deutschen Leute. Weil sie sind sehr dünkler. Aber es braucht so sein anders … (unverst.) Aber es war ohne … gar nichts, gar nichts.
I: Und wer hat den Wagen gebracht, war der irgendwie da?
E: Wir sind gegangen in die Stadt, wie der Wagen fuhren, keiner zu finden, keiner hat nicht. Gar nichts, allein, jeder für sich.
I: Und weil der Moshe hat gesagt, alle sind mit einem Wagen gefahren dann?
E: Ja, von Ungarn.
I: Nein, von Dross?
E: Nein, von der Stadt, erste Station, in Krems oder wie die heißt.
I: Krems?
E: Krems ist weit, 70 km. Krems ist weit. Von Krems sind wir Zug gekommen in Dorf in ein Wagen, wenn wir … (unverst.) vor Dross. Aber wenn wir sind gefahren, haben wir die erste Station – ich weiß das nicht, wie das heißt – wir können zu Fuß. Aber wenn sie mit Hunde kommen, in Wagen, weil in Dross ist es … (unverst.)
I: Kleine Station. Aber Sie sind zu Fuß hinuntergegangen zur Station?
E: Ja, aber das war nicht das erste Mal, wenn wir waren … gekommen. Es war – die waren zugesperrt die Waggons. Weil hat man in Krems übergegeben für die Gesellschaft. Das war endlich, das war nicht gleich.
I: Ja, das ist schon klar. Aber wie Sie weggefahren sind von Dross?
E: Von Dross. Das war die nächste Station, das weiß ich, ich denk nicht, wie heißt das. In dort sind gefahren die Wagen nach Wien.
I: Nach Wien?
E: Nach Wien. Und in der Wien, der Station war schon … (unverst.) stand dort die … Was war “Jud”, hat man genommen in Auto. Nachher haben wir geschafft auf Budapest. Von Budapest jeder Platz hat gewohnt, zu Hause. Das war schon in Wien. In Wien haben wir schon bekommen was uns – alle die Sachen das erste Mal, nach paar Jahre, weil man hat nicht gekennt, nur wenige Sachen, Lacktaschen (?) auf einmal. Man hat alles gekriegt, Juwelen (?), alles hat man gekriegt. Geld, gar nichts gehabt, gar nichts.
I: Und wie war das, wie sie zurückgekommen sind?
E: Zu Hause? Wie wir waren gewohnt?
I: Ja. Und haben Sie wieder Ihre Wohnung bekommen, oder wie war das?
E: A Wohnung. Das war in die Haus. Wer war hier, hat wer war gehen, weil das war in der Hof.
I: Und sind die Leute hinausgegangen?
E: Ja, endlich war nicht hier, sie hat nicht bekommen … (unverst.)
I: Und hat sie geschimpft, daß sie hinaus mußte?
E: Nein. Aber nur das war, den Dach hat nicht gehabt, alles ist gewesen an die Haus …
I: Kaputt?
E: Kaputt, ja.
I: Und wie lange sind Sie dann in Ungarn geblieben?
E: In Ungarn? Bis Jahre 1957.
I: ’57?
E: Ja.
I: Und Ihre Schwestern und Ihre Mutter auch?
E: Meine zwei Schwestern sind dann gekommen zu Fuß von Budapest bis Wien, aber es war die Revolution in 1956.
I: Wann sind die zu Fuß gegangen?
E: Von Budapest nach Wien. Weggelaufen. Wenn ist die Revolution, ’56. In mein Mutter ist gekommen mit uns. Sie hat zwei Töchter, sie haben gegeben kein Passport, weil Ungarn hat ihr gegeben kein Paßport. Wir haben nicht gewollt dort bleiben. Antisemit.
I: Wie? Antisemitismus?
E: In Ungarn, ja.
I: Wie war das. Antisemitismus. Wie war das?
E: Überall.
I: Kann man das, haben Sie ein Beispiel dafür?
E: In … (unverst.) “Jud, verfluchte”, sagt man, schimpft man.
I: Und was haben Sie dann gearbeitet in Ungarn, wie Sie zurückgekommen sind?
E: Ich habe geheiratet 1947. Mein Mann ist gewesen Tischler.
I: Tischler, in dem Ort?
E: In Ungarn, das war der … (unverst.) Sie haben gehabt große Geschäft, Tischlerei. Das hat man alles weggenommen.
I: Auch alles weggenommen? Und er hat es wieder zurückbekommen?
E: Gar nichts, nur die Haus, was war dabei, sonst haben wir gar nichts zurückbekommen.
I: Aber das Haus?
E: Das Haus, haben gehabt noch ein Textilgeschäft, nicht nur Uhrmacher.
I: Und wovon haben Sie dann gelebt?
E: Nachher haben das wieder gemacht. Mein Vater ist gestorben 1943, ein Jahr vor dem. Nachher haben wir aufgemacht das Geschäft. Wieder Uhr. Mein Bruder hat gelernt das Fach, er war 16 Jahre alt. Arbeit.
I: Und, Ihr Mann hat als Tischler gearbeitet?
E: Tischler gearbeitet, ja. Ich habe gewohnt in Budapest.
I: Sie haben dann nicht mehr dort …?
E: Ich habe geheiratet nach Budapest.
I: Und wie war das, als sie aus Ungarn weggegangen sind nach Israel? War das schwer für Sie?
E: For Israel kommen? Wir haben schon wollen kommen nach Israel ’49.
I: Wollten Sie schon?
E: Ja. Weil man hat nicht gegeben seinen Passport. Wir waren gekommen ’57.
I: Und wie war das für Sie, wie Sie hierher gekommen sind?
E: Mein Mann hat schon gearbeitet hier, als auch Tischler. Dann haben wir zusammen gearbeitet. Ich glaube, wie ich bin gekommen, meine Töchter waren fünfeinhalb Jahre und dreieinhalb Jahre.
I: Und haben Sie die Sprache schnell erlernt, Hebräisch, oder?
E: Überhaupt nicht gekennt. Kein Wort, kein Wort nicht.
I: Und haben Sie dann gelernt?
E: Von den Kindern, meine Kinder haben nicht gewollt, daß ich soll Ungarisch sprechen. Meine Enkel können nicht ungarisch.
I: Die Enkel, nicht ungarisch?
E: Kein Wort nicht.
I: Und die Kinder?
E: Ich rede mit meiner Tochter ungarisch, aber mit den Kindern …
I: Und Ihr Mann hat dann hier auch als Tischler gearbeitet, oder?
E: Ja, aber er ist gestorben vor 21 Jahren.
I: Und sind Sie wieder einmal zurückgefahren in Ihren Ort?
E: Ich war in Ungarn, ich war in vor meinen Vater in … (unverst.). Ich bin gefahren auf die … (unverst.) für mein Vater, nachher bin ich gefahren mit meiner Tochter mit die eigen … (unverst.) Wie ich war, wie seit … (unverst.) sind gebrochen, habe ich es weggenommen. Nachher haben wir gesagt Wien, aber die –
I: Aber nach Dross sind Sie nicht gefahren?
E: Man hat noch gesehen Krems, Dross nicht. Habe ich …. Es waren sehr schwere Jahre. Habe keine gute –
I.: Erinnerung?
E: Gar nichts, gar nichts. Aber wenn ich bin zu Hause gekommen, habe ich gehört ärgere Sachen. Habe ich gewußt, … (unverst.) Ich habe eine Schwester, die ist zwölf (?) Jahre. Die ersten Tage, wenn wir sind in den Wald gegangen, die schälen sie hat dort genommen, und das ist sehr scharf. Sie hat das genommen, das ist … (unverst.) Die Finger – es war – wir haben genommen also diese Arbeit für … (unverst.) hat man sie reingeleitet zu den Doktor. Den ersten Doktor. Nur daß er bestätigen, … (unverst.) Gemeinschaft … (unverst.) Nachher ist zu Hause gekommen, ist sie krank geworden, ist geworden Polio, nicht Polio, aber ein Jahr ist gelegen in Hospital.
I: Wann?
E: Nach dem Krieg. Sie leidet bis jetzt. … (unverst.) Weil wir sind spät gekommen in die Land, das ist schon versperrt alles. Vielleicht das ist gute Zeit. Nachher … (unverst.) Finger auch, was war gar nicht, man hat gebraucht aufschneiden, nichts – kein Spital, keine –
I: Vom Wald. Hat sie gebrochen?
E: Nein, das war aufgeschwemmt. Das – etwas ist hereingerinnt, ein Stück Holz. Nach dem das hat man gemußt schneiden.
I: Das hat man aufgeschnitten?
E: Aufgeschnitten hat man das Stück, weil in Spital können das heilen, aber wir haben gehabt keine.
I: Und hat sie sich die Finger gebrochen?
E: Nicht gebrochen, das ist gewesen geschwellt.
I: Aber vorher, hat sie die Zehen oder die Finger gebrochen?
E: Geschnitten, nicht gebrochen. Ja, es war die Haut. Es war in 12 km zu uns war Lager mit a jüdische Doktor. Wir sind gegangen zu Fuß.
I: Wohin?
E: Zu dem Doktor.
I: Ein jüdischer Doktor?
E: Er war in dem Lager, in einem anderen Lager, von uns 12 km.
I: Und wo war das?
E: Ich weiß nicht, wie das heißt. Das ist bei Dross – 12 km.
I: Und wie groß war das Lager?
E: Das war groß, das Lager, weil man hat nicht gekonnt hineingehen. Das war schon in Soldaten.
I: Aha, Kriegsgefangene?
E: Nicht nur Juden, ungarische, Kriegsgefangene.
I: Und dort war ein jüdischer Doktor?
E: Der ungarische. Es waren dort 5 Familien, ungarische und der Doktor. Zwischen die … (unverst.)
I: Und der hat es verbunden?
E: Verbunden, ja. Nachher wenn sie zurück sind wieder, hat man gemißt, mein … (unverst.) Bürgermeister hat gegeben a Bestätigung auf den Hof. Wir hatten kein Geld. Ich habe nicht gewußt, daß dort ist ein Lager, das ist von unserer Stadt gewesen die Menschen, alle, … (unverst.) in die Lager. War versperrt. … (unverst.) Einer bleibt leben. Der Leben hat ein … (unverst.) Wir sagen das. Aber vergessen kann man nicht, keinmal nicht. Ich denke ständig auf das. Ich kann nicht glauben, wieso …

KASSETTE 2
I: … Sie eigentlich nichts erzählt?
E: Nein, hat mich gemacht traurig. Hat mich gemacht traurig. Aber meine Kinder, es war in Schule fahrt, keinmal habe ich das gewollt, daß … (unverst.) habe Angst gehabt ständig, daß passiert etwas. Mein Mann auch, er ist auch zurückgekommen von Mauthausen. Ständig haben wir geglaubt, kann etwas passieren.
I: Wenn die Kinder fahren?
E: Bei die Kinder, wenn sie fahren, etwas –
I: Und, haben Ihre Kinder – wann haben Ihre Kinder dann das gewußt, daß Sie auch …?
E: Sie haben gewußt. Aber haben nicht erzählt, was hat dort passiert. Das, wer war nicht dort, kennt nicht, i think, maybe, maybe, kennt nicht. Da man ist a kranke Mensch, the head sick, genau das. Wenn keine … Aber heute sie wissen.
I: Die Kinder und die Enkel.
E: Meine Enkel, ja, ja, ja. Die Kleine hat gesagt, Großmutter, gib mir das, nachher, so Sie sehen, was sie hat der Zeit. (lacht)
I: Und wie alt ist Ihr Enkelkind?
E: Die Kleinste 13 Jahre. Habe ich drei Töchter, die Große … (unverst.) Die Kleine 13 Jahre, ihre Tochter, habe ich … (unverst.) Eines ist ein Soldat, zwei sind lernen, ein Kleines 8 Jahre.
I: Und wie haben Sie geheißen, wie Sie nicht verheiratet waren?
E: Winzelberg.
I: Winzelberg?
E: Doppel-W. (???) I: Und haben Sie eigentlich Fotos von Ihrer Mutter?
E: Ich habe Fotos. Aber die waren Fotos, was ist gewesen in der Erd.
I: Die haben Sie noch?
E: Ich habe noch etwas, ja. Von die Meschpoche, ja.
I: Finden Sie die jetzt?
E: Ja, ich glaube.
I: Sehr gut, ja. Gut.
Ja, auf dem ersten Bild, das ist?
E: Lilly, meine Schwester.
I: Lilly, und das Bild ist 1944?
E: Ja.
I: Also, das ist Lilly …? E: Von the brother, er war – … (spricht einige Wörter auf Ungarisch – unverst.) war ’44. Lilly Töll.
E: Das, sie hat gewollt schicken das the brother, er war Stief-brother. Er war schon Arbeitssoldat. In diese Bild, er hat das geschickt. Er war in München. Er hat nach dem Krieg war er in München, und von München hat er geschickt für mein Mutter.
I: Und der Bruder war Arbeitssoldat, aber nicht in Mauthausen?
E: Er ist zugekommen für Mauthausen.
I: Später dann?
E: Er war Soldat regulär in ’42, nachher in ’43 hat man schon Gewehre weggenommen, und er hat schon gearbeitet, hat man nachdem ausgeführt nach Deutschland, in ’43. Er war in Mauthausen, in Mauthausen.
I: Das ist?
E: Das ist meine Schwester, die Kleine, Klari.
I: Schwester Klari? Klari mit “y”?
E: Das ist schon der Mann. Das ist schon nach der Krieg.
I: Verheiratet?
E: Ja, sie hat verheiratet in ’47, ’48, ’47.
I: Und sie hat aber noch geheiratet in Ungarn oder?
E: Nein, hier. Sie war schon in … Sie war die Revolution ’56, sie ist gekommen in die Nähe von Wien, ist sie gekommen nach Israel, sie hat gehabt … (unverst.) ’57.
I: Ah, 57. Nicht durcheinanderbringen. Das ist?
E: Ich paß auf. Das ist die Mann, Baruch.
I: Baruch, gut.
E: Er war auch in Mauthausen. Er hat mit dem Eugen, daß er hat Schläg bekommen. Das ist Hedy, die Schwester. Die zwei Schwestern sind gekommen nach der Revolution zusammen nachher Israel. Sie hat geheiratet.
I: Ja, ja.
E: Das ist Lilly und ihr Mann. Sie haben geheiratet in ’46. Das ist dieselbe Klari.
I: Aber auch nach dem Krieg, nicht?
E: Nach dem Krieg, ja.
I: Und die Klari, das ist das Mädchen, das 12 Jahre war?
E: Ja, ja. Das bin ich in meiner Arbeit in ’46. … (unverst.) Das ist auch da.
I: Das ist aber noch in Ungarn? Aber in Budapest, nicht?
E: … (unverst.) war diese, nachher bin ich nach Budapest dann gekommen.
Das ist mein Mann Michael.
Das bin ich dann.
Das ist Esther.
Das ist mein Mann.
I: Wann ist die geboren?
E: 1924
I: Und das ist? E: Meine Großmutter Sara. Sie war in Auschwitz. Das ist gewesen Auschwitz.
I: Das ist? E: Das sind die Eltern von meinem Mann. Sie ist geblieben auch in Auschwitz. I: Wie hat sie geheißen?
E: Shendi, das ist so, weil ich habe gegeben den Namen of mine auf ihr Shendi.
Das sind Marton, das ist Asonolo (???) for me.
Das ist Schwester von meinem Mann.
I: Und die war – war er auch -?
E: Er ist geblieben in Auschwitz. Wenn ich mache, ich klär 100 von meiner Familie von die Bruder, Schwester, Kindern, von mein Mann Seite und von meine Kinder.
I: 100?
E: 100, ja. Families, families, families. Meine Mutter hat gehabt 10 Schwestern und Brüder und mein Mann außerdem. Es ist five geblieben familiär und five von meiner Seite von meiner Mutter. Wir haben geschrieben alle.
I: Da haben wir noch… Das ist?
E: Das ist die Mutter von meinem Mann, Shendi.
I: Die in Auschwitz …?
E: Auschwitz, ja.
I: Und das ist?
E: Das ist der Bruder von meiner Mutter.
I: Das war der Bruder und die Frau?
E: Das Frau, ja.
I: Und da ist die Frau, die Frau war eine von den Kastner Juden?
E: Ja, ja, ja. Sie war in Schweiz. Nachher ist sie gekommen hier. Sie hat geheiratet noch einmal.
I: Und sie hat geheißen wie?
E: Sie heißt Ella.
I: Und der Mann von ihr ist in Auschwitz?
E: Joseph, ja, Joseph.
I: Und Ihre Großmutter, ist sie auch mit dem gleichen Transport?
E: Sie war in dem Waggon wie uns zusammen. Vor Straßhof hat man sie genommen. Sie war mit uns in demselben Waggon. … (unverst.)
I: Und waren da noch andere Verwandte von Ihnen in dem Waggon, außer ihrer Großmutter?
E: Großmutter und paar Bekannte.
I: Bekannte.
E: Die Schwester von meiner mother auch. Aber sie ist zurückgekommen.
I: Von Auschwitz.
E: Ja. Sie war hilflos. Und Großmutter ist nicht zurückgekommen. Sie war … (unverst.) grandmother.
Sie hat zwei Schwestern mit Familie in Auschwitz an den … (unverst.) Und die brother-Familie, die brother hat zurückgekommen. Ich glaube, wie, keiner hat gar nichts gesagt. Man hat gesagt, er geht arbeiten. Man braucht gar nichts mitnehmen, sie kommen alle … (unverst.)
I: Und waren Sie, war das Lager in Straßhof? Moshe hat mir erzählt, da waren Hunde auch und …?
E: Ja. Menschen seien weit da, da, da, überall, überall, überall. Menschen überall.
I: Und die Selektion hat eine Frau vorgenommen?
E: Na, die Selektion haben gemacht die Soldaten.
I: Ja, ja schon, aber da ist eine Frau gesessen, die gestempelt hat?
E: Na, Soldaten.
I: Moshe hat gesagt, es war eine Frau, die gestempelt hat?
E: Es waren Soldaten. Nicht nur Männer haben Soldaten, Deutsche, da runter … (unverst.) waren nicht gerne Zivilmenschen, nicht Zivilmenschen. … (unverst.) Er denkt es, der Moshe?
I: Ja, Moshe hat gesagt, eine Frau hat gestempelt?
E: Maybe, maybe, wir haben dort aufgepaßt, was ist das, weil das ist so, das ist anders, aber nicht gewußt. Uns, haben wir alle bekommen den Stempel, denselben. Wir haben nicht gewußt, ob ist gut oder das ist schlecht.
I: Moshe hat uns erzählt, Sie haben einen anderen Stempel bekommen, und Ihre Mutter hat den Vater von Moshe gefragt, was sie machen soll, und der Vater hat gesagt, sie sollen den Stempel abwischen und zu ihnen kommen.
E: Kann sein, weil das waren zwei kleine Kinder. Moshe war a little boy, und die Frage war … (unverst.) Maybe.
I: Welcher Bruder war 7 Jahre alt? Der Moshe war 11 Jahre alt.
E: Wer? Moshe war jung.
I: Und wer war 7 Jahre?
E: … (unverst.) er ist sehr fromm. Er ist sehr fromm, the little boy, sehr fromm. … (unverst.)
I: Das habe ich gar nicht gewußt, daß er noch einen anderen Bruder hat?
E: Das ist zwei Welt.
I: Zwei Welten? Und wie heißt der andere?
E: Jossy.
I: Und die vertragen sich nicht, oder?
E: Es ist … (unverst.) oder etwas, aber sollt es. Das ist zwei Welten. Er ist sehr fromm. Er wird sprechen mit wem. Er gibt nicht … (unverst.) Er ist sehr fromm.
I: Und was arbeitet der?
E: Thora.
I: Und ist er verheiratet?
E: Er hat 4 Kinder.
I: Und die Frau arbeitet?
E: Ich weiß nicht, ich weiß nicht, wenn helft die Familie, er glaubt, daß er … (unverst.)
I: Weil das hat er nämlich nicht erzählt, der Moshe, daß er noch einen Bruder hat.
E: Ja, er Joke. Er machte Joke. (lacht) Wenn er besucht, er wird nicht essen bei Moshe.
I: Nein? Nicht fromm genug?
E: Für ihn nicht. Zwei Welten. Moshe ist, er macht gerne einen Joke.
I: Und war der Bruder immer schon so?
E: Immer so, immer so.
I: War der Vater auch so fromm, Shmuel, ja?
E: Ja, sehr fromm, sehr fromm, … (unverst.)
I: Und der Vater war Holzhändler?
E: Ja.
I: Und war das eine gute – ein gutes Geschäft damals oder?
E: Ich weiß nicht. Haben 6 Kinder. Haben gelebt. Das ist nicht zu hoch heute. Haben nichts gehabt. Kein offene oben. Nicht … (unverst.) nicht Maschine, nicht … (unverst.) Hat schwer gearbeitet und haben gelebt. Waren zufrieden. Was man hat ist besser, so wie heute. … (unverst.)
I: Ja und der Bruder der Jossy, der war schon immer sehr fromm, frommer als die anderen. War der immer schon so, oder wann war er so besonders?
E: Er war, die Mutter gestorben, er war zu Hause. Moshe mußte weg von nach Israel, er war mit dem father.
I: Der Jossy?
E: Ja. Wenn er gekommen mit dem Vater, er hat gehabt keine Gelegenheit, so er war nicht fromm. Aber Moshe war – alone ist er gekommen. … (unverst.) Er war hier ein young boy. Und wird … (unverst.) das.
I: Und eine ist in Brooklyn?
E: Eine. Zwei ist gestorben.
I: Ah, jetzt erinnere ich mich, der Moshe hat schon erzählt von einem Bruder, aber er hat gesagt, er ist ein bißchen …
E: A Bruder, a großer Bruder war in Rußland geblieben. Er war a Soldat. … (unverst.)
I: Aber er hat schon noch erzählt, das stimmt, einmal ganz kurz, hat er gesagt, aber der eine ist ein bißchen verrückt, hat der Moshe gesagt, über den Jossy glaube ich.
E.: … (unverst.)
I: Nein, er hat nicht verrückt, aber er hat gesagt, er ist ein bißchen …?
E: Schwester
I: Aha, Schwester, aha!
E: A Schwester. Sie hat gehabt ein schweres Leben.
I: Ah so, die!
E: Die hat gehabt, sie hat geheiratet einen sehr schlechten Mann. Wenn er hat nicht gemacht geben ihn frei. 25 Jahre.
I: Und die Schwester lebt aber auch noch?
E: Die ist schon gestorben. Von Herz. Sie hat es sehr schwer gehabt. Sie haben gearbeitet aufschneiden, haben gearbeitet mit dem Holz, aber sie haben umgehackt, rausgenommen.
I: Damals in Dross?
E: Die zwei Schwestern von Moshe.
I: Im Wald?
E: In Wald. Das hat sie gemacht, die große Schwester, wurde gehackt, nachher mit 2 Menschen dabei –
I: Durchgesägt? So der längs nach durchgesägt? Säge.
E: Ja. Sie hat das gemacht. Nachher … (unverst.) Aber diese Arbeit haben die Schwestern gemacht.
I: Der Moshe hat nicht, er war zu klein?
E: Er war zu klein.
I: Er hat erzählt, er ist immer betteln gegangen in den Dörfern, hat gefragt, ob er etwas zu essen bekommt.
E: Ja, weil wir waren nicht abgesperrt. Die ganzen Tage war er zu Hause. In die … (unverst.) hat auch nicht gearbeitet, weil er war ein kranker Mensch.
I: Und er hat auch erzählt von einer Familie, wo er gesagt hat, die haben auch versucht, im Haus, im Lager bei ihnen koscher zu leben. Den Namen hat er nicht gewußt.
E: Ich versteh nicht.
I: Ihr habt ja fast nichts zu essen bekommen, aber die haben versucht, koscher zu essen im Lager.
E: Fleisch haben die nicht gegessen. Aber was war ist vielleicht 2 kg, was hat … (unverst.) Fleisch hat es nicht gegeben.
I: Das stimmt, ja.
E: Ja, das stimmt.
I: Ja und er hat erzählt von einer Familie Gutmann
E: Gutmann-Hajus zwei Schwestern waren, Samet war Gutmann, in die zwei Frauen sind gewesen zwei Schwestern.
I: Und was ist Samet? Ist ein Samet auch ein-?
E: Eine große Meschpoche, ein Familie Samet, eine Familie Gutmann, das waren zwei Schwestern.
I: Aha, zwei Schwestern.
E: Nach … (unverst.) Spitzer-Familie mit den 8 Kindern. Und die alte Frau ist gewesen die Großmutter von den Spitzer. Bei den Spitzer hat gekocht die alte Frau. Wiener, ja.
I: Aber, Sie haben nie wieder etwas gehört von den anderen?
E: Nein, gar nichts.
I: Nie. Sind die -?
E.: … (unverst.) verfolgen können in Israel. Und jeder ist zusammen nach Hause gefahren in nach ein andere Jahr. Beim … (unverst.)
I: Ja, ist klar, aber wissen Sie, wo die Familie Spitzer her war? Ungarn?
E.: Ich glaube, das war alles, aber ich weiß nicht wie.
I: Wie heißt das?
E: Von hier, aber ich weiß nicht wie. Samet habe ich gewußt, ein Tochter hat gewohnt in Farada wie meine Schwester.
I: Hier in Israel?
E: Hier. Aber jetzt wohnt schon nicht hier. Ich weiß nicht, wie sie … (unverst.)
I: Wo hat die gewohnt, die Samet?
E: In Farada. Aber ich weiß nicht der name von die Mann. Ja, ich weiß, Samet ist –
I: Ja, der Mädchenname, ja. Aber, wie hat der Ort geheißen, wo die gewohnt hat, hier in Israel?
E: Meine Schwester in Farada. … (unverst.) Sie heißt nicht – … (unverst.)
I: Woher waren die Familie Spitzer in Ungarn? Wissen Sie nicht?
E: Ich weiß, daß die Großmutter ist aus Amerika gekommen. Sind von Amerika a Teil, ich weiß nicht mehr. Viele Menschen sind gekommen von Deutschland her. … (unverst.) von Ungarn. Meine Schwesters Mann ist auch nicht geboren in Ungarn. Er ist gekommen hier von Deutschland. Das ist… Auch habe ich …. bin schon gekommen 13 Jahre vor dem Krieg, habe ich schon nicht gewißt, wo die Menschen sind. Nachher sind geheiratet, sind andere Namen. Ich habe mich nicht … (unverst.) Keiner von denen. Jeder ist gegangen auf seinem Weg, da weiß ich nichts. Und das war nicht ein großes Lager. Wir waren fünf Familien. Es war schon zwei sister, ältere Menschen, glaube ich, nicht einmal habe ich nicht gehört. War noch a Frau mit der kleinen – a little boy, Wunder … (unverst.) mit mother.
I: Der Moshe hat gesagt, es waren 44?
E: Ich denke 38, aber … Maybe, maybe. Ich glaube, wir sind gewesen … (unverst.) sehr schwer gearbeitet. Um sechse in der Früh raus bei der Arbeit. Wenn wir sind zu Hause gekommen, ist schon gewesen Abend. Kochen etwas, waschen. Ist gewest … (unverst.) Schwere Arbeit, sehr schwere Arbeit, aber ich weiß nicht, ich kläre vielmals, wie haben … (unverst.)

Gar nicht … (unverst.)
I: O.k.
E: Meines Vaters brother war in Amerika. Im Jahre ’38 hat er gewollt, daß mein father auch gehen nach Amerika. Er hat nicht gewollt, die Familie soll bleiben, ist er nicht gefahren. Und dabei noch in ’42, mein Vater war krank. Weil er hat gesagt, er weiß nicht, was kommt, in … (unverst.) die Juden holt man, hat er dabei gesagt, Ungarn, das wird nicht passieren, keinmal. Wenn er war in dem Wagen.
I: Der Rabbi?
E.: Der Rabbi war in dem Wagen, in der Transport, nicht in der …
I: Aber, wo ist der hingegangen.
E: Er ist umgekommen. Er war in Wien dabei, er war in Amerika.
I: Nach dem Krieg ist er nach Amerika
E: Vor dem in Wien, weil Wien er war. Nachher in Amerika. Er hat gesagt, das ist unmöglich. Das ist a Sache, das kann nicht passieren. Und mein Vater hat gesagt, das in Polen, in Tschechia, das wird zukommen für uns auch.
… (unverst.) hat die Menschen verbrennt, das kann man nicht lesen, das kann man nicht, das ist anders, das ist schwer, schwer, very hard, very hard. Aber ich glaube, ich werde …
I: Werden Sie sagen, das ist gut, ja.

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